Montag, 9. Januar 2012

mia hält mich ganz fest. ich kann ihre arme spüren,
die mich kräftig und trotzdem liebevoll umfassen.
sie nimmt mich in den arm und hält mich fest, wenn ich sie brauche.
sie vertreibt die gedanken, die mir so weh tun und ersetzt sie durch andere.
sie liegt neben mir, wenn ich schlafe.
nein, sie weicht mir nicht von der seite. sie ist immer bei mir.
sie passt auf mich auf und versucht dafür zu sorgen, dass ich nicht noch fetter und hässlicher werde.
sie hilft mir und gibt mir die kraft, die ich brauche.
manchmal für einen kurzen moment wäre ich gerne alleine
und auch manchmal wünschte ich sie könnte meinen fetten hintern bewegen,
wenn ich es nicht schaffe.
aber wenigstens sagt sie mir wie ich zu einem liebenswerterem menschen werden kann.
das alles so lange ich mich bewege. 
ob zwei schritte vor und einen zurück, hauptsache ich bleibe dran.
solange liebt sie mich. solange vertreibt sie den schmerz, der mich sonst fest umklammert.

ich will nicht danke sagen.


wenn du dich entscheiden könntest ob depression und schneiden oder esstörung
was würdest du wählen?

5 Kommentare:

  1. depressionen und schneiden, 100%
    und du solltest gar nichts wählen

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  2. Wenn ich müsste?
    Die Essstörung.

    Liebe Grüße,
    Laura

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  3. Meine Blogadresse hat sich geändert, ihr findet mich jetzt hier:
    Nobody's Blog (:

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  4. tja, ich schwanke auch dazwischen, aber es ist die wahl zwischen pest und cholera :/

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