Samstag, 6. August 2011

drücke die klinge in meine haut, mache die augen zu und zieh sie einmal durch.
wie gut und wie schlecht es zugleich ist.
mehrmals über die gleiche stelle.
immer und immer wieder, bis das dunkelrote blut von meinem arm tropft.
am liebsten würde ich nicht aufhören, bevor der ganze scheiß endlich vorbei ist.
mein kopf schreit mich an, dass ich aufhören soll.
das schlechte gewissen holt mich ein.
ein taschentuch drauf drücken und einen verband herum.
schnell den cardigan wieder anziehen
und schon beginnt wieder der kampf gegen mich selbst.
der kampf in dem ich gewinne und verliere zugleich.
der kampf, den ich gerne verliere

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