Mittwoch, 4. Mai 2011

man denkt man ist glücklich und lacht, sitzt mittags zu hause und lernt. 
man ist nicht die beste, aber man gibt sein bestes. 
selbst, wenn man sich nicht konzentrieren kann. 
selbst, wenn man am liebsten im bett bleiben würde. 
selbst, wenn man es kaum aushält. 
die klinge immer ganz nah dabei. der freund, der fehlt um zu beruhigen. 
sie nimmt dir den druck. eine umarmung fehlt, ein liebes wort fehlt. 
schnitt. kein schmerz. 
andere können es nicht verstehen. niemand versteht es. 
traurige gesichter. wohl keines, was trauriger ist, als man selbst. 
als würde man es schön finden. 
schwer zu begreifen, wieso man es braucht. 
trotzdem lächelt man. angst vor irgendwelchen fragen. 
man will mit t-shirts rumlaufen, aber traut sich dann doch nicht. 
man weiß, diese narben gehen nicht weg. es tut weh. trotzdem hört man nicht auf. 
die klinge gleitet durch die haut. man hört nicht auf. 
was in mir schreit mich an? es hört nicht auf.

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