Dienstag, 11. Januar 2011

als wenn irgendwann wieder alles gut sein würde. die tage gehen einfach so an mir vorbei. das ticken jeder sekunde tut weh. kein tag unterscheidet sich vom anderen. alles vergeht. langsam. viel zu langsam. es ist das gleiche gefühl, dass man hat, wenn man sehnsüchtig auf etwas wartet, doch es kommt nicht.
ich will mich wieder in meinem dunklen zimmer einschließen und den schmerz spüren, an den ich mich so gewöhnt habe. ich fange an ihn zu lieben. ich will nicht, dass er weg geht. woher soll ich dann noch wissen, das ich lebe? ich will das nur er in mein zimmer kommt, mich ohne ein wort zu sagen in den arm nimmt und mich unendlich liebt. ich will schöne momente mit ihm erleben, mit ihm reden und ihn endlich wieder lachen sehen. 
essen brauch ich jetzt nicht mehr. ich will von luft und liebe leben. ich will, dass der schmerz den hunger erstickt.

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